ICD-Kodierunterstützung PSD

Zertifizierung ICD-Kodierunterstützung

Labore erhalten ab Januar 2022 weitere Unterstützung beim Verschlüsseln von Diagnosen. Der digitale Helfer wird in die Praxissoftware eingebunden und steht (Labor-)Ärzten direkt beim Kodieren zur Verfügung. Wir dürfen Sie darüber informieren, dass wir von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert wurden für diese ab Januar drei Jahre gültige ICD-Kodierunterstützung.

Hintergrund ist ein Auftrag aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz, wonach die KBV verbindliche Vorgaben zum Kodieren erstellen und zum 1. Januar 2022 einführen muss. Denn die Kodierqualität steht ständig auf dem Prüfstand. Das Ergebnis ist die ICD-Kodierunterstützung, welche jedoch keine neuen Kodierregelungen eingeführt. Vielmehr hilft sie, die vorhandenen, aber teils recht komplizierten Regelungen der ICD-10-GM noch besser anzuwenden und möglichst den passenden Code zu finden.

Für unsere Kunden bedeutet die Zertifizierung eine weitere Sicherheit, bei der Quartalsabgabe an Ihre KV die ICD-10-Codes auf die vorgesehene Weise korrekt zu übergeben und unnötige Streichungen zu vermeiden. 

Medat, Laborsoftware Hersteller, testet Schülerinnen und Schüler mit Lolli-Test auf Corona in NRW

PCR-Pooltests (Lolli-Test) in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 10. Mai werden Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen mit sogenannten „Lolli-Tests“ auf den Corona-Virus getestet. Dabei handelt es sich um einfache Speicheltests, die zwei Mal pro Woche in den Lerngruppen durchgeführt werden.

Die Tests werden anschließend bei unserem Kunden „Labor Dr. Wisplinghoff“ in Köln analysiert.

Die PCR-Pooltestung läuft einfach und altersgerecht ab: die Schülerinnen und Schüler lutschen 30 Sekunden auf einem Abstrichtupfer, ähnlich wie an einem Lolli. Die Durchführung ist wesentlich angenehmer als Rachen- und Nasenabstriche, und sorgt deshalb für eine größere Akzeptanz bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Schließlich werden die Proben aller Kinder einer Lerngruppe zusammengeführt und als anonymisierte Sammelprobe im „Labor Dr. Wisplinghoff“ analysiert und ausgewertet. Die PCR-Methode liefert dabei ein sehr verlässliches Testergebnis.

Die Tests werden zunächst bis zu den Sommerferien durchgeführt. Alle Grundschulen, Förderschulen und Schulen mit Primarstufe in Nordrhein-Westfalen haben die Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen.

Mehr Informationen gibt es unter https://schulministerium.nrw/lolli-tests

Medat Laborinformationssystem hilft bei Testungen des Coronavirus

Coronavirus-Variante: Weitere Neuerungen bei der Testung

Seit dem 27. Januar 2021 sind variantenspezifische PCR-Testungen nach der neu gefassten Testverordnung (TestV) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) möglich. Anspruchsberechtigt sind alle Personen mit einem positivem PCR-Testergebnis – auch symptomatische Patienten, die im Rahmen der Krankenbehandlung getestet wurden. Ziel ist es, die hochinfektiösen SARS-CoV-2-Varianten schnell zu erkennen.

Was bezüglich der Abrechnung für Labore und Krankenhäuser mit Medat Laborinformationssystem zu beachten ist:

Wenn Sie bei positiven PCR Untersuchungen (egal auf welcher Verrechnungsart) eine weitere variantenspezifische PCR nach TestV durchführen möchten, benötigen Sie hier nur einen eindeutigen Analyten. Diese Untersuchung darf nur für die Abrechnung nach TestV verwendet werden und dient als Trigger im Abgabeprogramm OEGD. Die variantenspezifische Untersuchung muss im selben Auftrag erfasst werden, wie die erste PCR, da ansonsten eine Zählung nicht möglich ist. 

Die Abgabedatei OEGD (TestV, Satzart LABTEST) wird dann folgendermaßen erstellt: 

Ist es ein OEGD Auftrag, in dem die normale PCR und zusätzlich die variantenspezifische PCR eingetragen wird 

-> Art der Testung = 3 

Wird die variantenspezifische PCR in einem Auftrag mit einer anderen Verrechnungsart eingetragen (nicht TestV) 

-> Art der Testung = 1 (da die 1. PCR nicht nach TestV abgerechnet wurde)

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) unter https://www.kbv.de/html/1150_50494.php

Neue Coronavirus-Surveillanceverordnung

Neue Coronavirus-Surveillanceverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Die Coronavirus-Surveillanceverordnung (CorSurV) gilt seit dem 19. Januar, zunächst bis zum 31. Oktober 2021. Um einen besseren Überblick über die in Deutschland zirkulierenden Varianten des Coronavirus zu bekommen, sollen Labore verstärkt Vollgenomsequenzierungen durchführen. Die höchstmögliche Anzahl der Vollgenomsequenzierungen je Labor hängt von der bundesweiten Anzahl der Neuinfektionen in der jeweils vergangenen Kalenderwoche ab. Übersteigt diese Zahl 70.000, so können bis zu fünf Prozent der positiv getesteten Proben sequenziert werden. Bei einer niedrigeren Zahl an Neuinfektionen erhöht sich die Grenze auf bis zu zehn Prozent. 

Die gesamten Informationen der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) finden Sie hier: https://www.kbv.de/html/1150_50478.php

Das vollautomatisierte Labor von Medat Laborinformationssystem

Kooperation zwischen Medat und K&P – Der Fullservice für Ihr Labor

Bereits seit 2012 besteht die Kooperation zwischen Medat Laborinformationssysteme und K&P Computer aus Wiesbaden: während Medat den Laboren eine sichere Laborsoftware bereitstellt, bietet K&P aktuelle und zuverlässige Hardware für den Labor-Alltag.

Dadurch ist es uns möglich, dem Kunden ein umfassendes Gesamtpaket zu bieten, welches aus fertig konfigurierter Hardware und laborspezifischer Software besteht.

Zudem führen wir von Medat bei Bedarf die Datenmigration vom Altsystem auf den /die neuen Server remote durch.

Medat geht auch weiterhin mit K&P Computer als starken Partner in die Zukunft, denn:

die Kooperation zwischen Medat und K&P wird auch in Zukunft eine Full-Service-Lösung für unsere Labor-Kunden bedeuten.